Gute Nacht mein Baby!

„Und, schläft es schon durch?“ Bei dieser Frage können junge Eltern in der Regel nur müde mit dem Kopf schütteln. Ein Neugeborenes macht die Nacht zum Tag – und kann doch gar nichts dafür. In den ersten sechs Monaten wird der Schlafrhythmus von den biologischen Grundbedürfnissen gesteuert. Das Baby braucht jede Nacht seine Mahlzeiten und meist auch eine frische Windel, anfangs zwei- bis dreimal pro Nacht, dann nur noch einmal. Wann der Traum vom Durchschlafen wahr wird, ist bei jedem Kind anders.

Tag und Nacht unterscheiden lernen

Für Mütter und Väter, die wochenlang um ihren Schlaf gebracht werden, ist das eine anstrengende Zeit. Doch in den nächsten Monaten wird das Baby lernen, die Tages- und Nachtzeiten zu unterscheiden und die Schlafphasen in die Nacht zu verlegen. Diesen Lernprozess können Eltern unterstützen, indem sie den Alltag mit regelmäßigen Mahlzeiten, Spiel- und Schlafrhythmus strukturieren. Diese Gleichmäßigkeit wirkt innerlich beruhigend auf das Kind.


Ritual fürs Insbettbringen

Hilfreich ist ein festes Einschlafritual, das das Baby nach und nach mit dem Schlafengehen verbinden wird. In dieses Vorbereitungsritual kann die Körperpflege wie Hände und Gesicht waschen, Zahnfleischmassage, Windel wechseln und Schlafanzug anziehen mit einbezogen werden. Das Programm darf natürlich nicht so lang oder so interessant sein, dass Baby wieder munter wird.
Wichtig ist auch, bei einer Zeremonie zu bleiben und nicht jeden Abend etwas anderes auszuprobieren. Kinder mögen es, wenn etwas immer gleich ist – das gibt Sicherheit. An Veränderungen muss sich das Baby erst gewöhnen, und das kann fünf bis sechs Tage dauern.

Beispiele für Rituale

Hier ein paar Beispiele für Rituale, die einzeln durchgeführt oder miteinander kombiniert werden können:

  • Ein Bad entspannt viele Babys und macht sie müde.
  • Ein immer gleiches Lied vorsingen.
  • Musik mit ruhigen, dunklen Tönen laufen lassen.
  • Eine kurze Geschichte erzählen oder vorlesen. Selbst wenn das Kind zu klein ist, um etwas zu verstehen, beruhigt die Stimme von Mama oder Papa.
  • Ein Gute-Nacht-Wort sagen.
  • Sanft die Hände streicheln oder für einige Minuten eine Hand auf den Bauch oder an den Kopf legen.
  • Das Licht löschen, eventuell ein Nachtlicht brennen lassen und aus dem Zimmer gehen.

Einschlafrituale sind zwar keine Garantie für ruhigen Schlaf, aber mit ihnen wächst die Chance, dass zwischen Mitternacht - und Morgendämmerung Ruhe einkehrt.

Baby schläft auf Arm

© Marchibas | Dreamstime.com

 
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