Vorteile der Erhaltung des natürlichen Milchfetts in Ziegenmilch-Säuglingsnahrung

Ziegenmilch enthält rund 3,3 bis 3,5 Prozent Fett und damit etwas weniger als die Kuhmilch. Fett liegt in Milch in kleinen Kügelchen vor, in der Ziegenmilch sind sie deutlich kleiner als in der Kuhmilch. Ziegenmilch rahmt dadurch weniger auf als Kuhmilch.

Ein großer Vorteil ist vor allem, dass die kleineren Kügelchen für eine insgesamt größere Oberfläche sorgen. Fettspaltende Enzyme können dann das Fett besser aufschließen, was zur generell guten Fettverdaulichkeit von Ziegenmilch beiträgt.
 

Die Basis für Bambinchen: frische Ziegenvollmlich

Für ihre Ziegenmilch-Säuglingsnahrung Bambinchen verwendet die neuseeländische Dairy Goat Co-operative (DGC) ausschließlich frische Ziegenvollmilch.

Ziegenmilch schonend verarbeitet

Deutlich mehr Verarbeitungsschritte und weniger natürliches Milchfett bei der
Herstellung von Säuglingsnahrung aus Kuhmilch

So bleiben die in der Ziegenmilch enthaltenen natürlichen Bestandteile, auch das Ziegenmilchfett, im Endprodukt erhalten und stehen dem Säugling voll zur Verfügung. Was an Fett und essenziellen Fettsäuren für eine adäquate Säuglingsernährung noch fehlt, wird durch wertvolle Pflanzenöle zugefügt.

Die Verwendung von frischer Ziegenvollmilch ist der zentrale Unterschied zu den meisten anderen Säuglingsnahrungen, die ohne Milchfett hergestellt werden. Stattdessen wird bei ihnen eine Kombination aus Magermilch, Molke (oder Molkenprotein-Konzentrat) und einer Mischung von Pflanzenölen als Quelle für Fettsäuren zur Herstellung der Säuglingsnahrung verwendet.

96,6% des Ziegenmilchfettes bestehen aus Triglyceriden, die ihrerseits aus verschiedenen Fettsäuren (kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren) aufgebaut sind. Einige mehrfach ungesättige Fettsäuren (Omega 3-Fettsäure, Linolsäure) kommen in Ziegenmilch in höheren Anteilen vor als in Kuhmilch. Sie gelten als essenziell und für die menschliche Ernährung als unverzichtbar.

Das Eiweiß Mucin bindet Bakterien und Viren

Ein Protein, das sich in der Membrane des Ziegenmilch-Fettkügelchens findet ist Mucin. In der Muttermilch bindet Mucin Bakterien und Viren: Es verhindert, dass diese Keime wachsen und Infektionen verursachen. Da Mucin einen niedrigen pH-Wert toleriert und gegenüber Enzymen im Magen des Neugeborenen unempfindlich ist, trägt es zur Verhinderung von Magen-Darm-Infektionen bei Säuglingen bei.

Vorteile Ziegenmilch-Fett
 
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Die Ziege begleitet den Menschen seit tausenden von Jahren und ist ihm ein wertvoller Milchlieferant. Grund genug, einen Fokus auf die Ziege und ihre Milch zu legen.

Hier finden Menschen mit Kuhmilchunverträglichkeit, Eltern mit kleinen und großen Kindern sowie Fachleute aus Medizin und Ernährung umfangreiche Informationen zur Ernährung mit Ziegenmilch.